Sprache und Musik, die von Liebe und Abschied erzählen
Klavier: Eriko Kagawa
Bassbariton: Niklaus Kost
zu Gast im Zimmer-Theater Ariane
Ein literarisch-musikalischer Dialog, der über den Tod hinausführt - Liebeserklärung und Epitaph zugleich.
Nach dem Tod seiner Frau Dorli, die ihn und sein Schaffen über sechs Jahrzehnte begleitet hatte, fand Gerhard Meier im Schreiben einen Weg aus der Einsamkeit. In seinem letzten Werk «Ob die Granatbäume blühen» nahm der preisgekrönte Schweizer Schriftsteller Abschied von seiner verstorbenen Gefährtin: «Und ich fragte mich, ob man am Ende lebe, um sich erinnern zu können».
Die Lesung aus diesem zarten Erinnerungsbuch, das Liebe, Vergänglichkeit und Trauer zum Thema hat, führt durch einen Liederabend zu den genannten Themen, mit Stücken aus drei Jahrhunderten: von Bach, Brahms, Cornelius, Dvořák, Haydn, Poulenc, Schoeck und Wolf.
Gerhard Meier hat die Musik geliebt und auch die Liedkunst. Es ist anzunehmen, dass ihm dieser Abend gefallen hätte.
Winterthur
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