Zimmer-Theater Ariane

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Theaterbüro

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8400 Winterthur

 

Winterthur, 31. August 2011

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde

 

Wir begrüssen Sie ganz herzlich zur neuen Theatersaison 2011/2012, die eigentlich unsere erste ordentliche Spielzeit ist. Es ist noch kein Jahr her, dass wir die Genossenschaft Theater Ariane gegründet haben und bereits gibt es viel Erfreuliches zu berichten.

 

Von Anfang an durften wir grosszügige Unterstützung erfahren. Viele Anteilscheine wurden gezeichnet und private Spenden sind zahlreich eingegangen. Unsere ersten Produktionen konnten wir ausschliesslich mit Ihren Beiträgen und den erspielten Einnahmen verwirklichen. Für den immensen Beistand danken wir sehr herzlich. Damit meinen wir nicht nur die finanzielle, sondern auch die ideelle Unterstützung, Ihr Glaube an unsere Theaterarbeit. Dies hat uns Mut gemacht, unsere Ideen zu realisieren, und es spornt uns weiterhin an, unsere Visionen und Projekte zu verfolgen. All die vielen positiven Zeichen und Reaktionen, die wir in dieser Zeit der Anfänge bis heute erhalten haben, freuen uns sehr.

 

Mit diesem Brief möchten wir Ihnen mitteilen, was in den letzten Monaten gelaufen ist, wo wir stehen und von unseren Plänen erzählen.

 

Rückblick

Unsere erste Premiere

Im Februar konnten wir auf 90 m2 in der Halle 181 am Lagerplatz auf dem Sulzerareal in Winterthur einen Proberaum einrichten und mit den Proben beginnen. Am 31. März 2011 durfte das Theater Ariane mit der Schweizer Erstaufführung «Fernando Krapp hat uns diesen Brief geschrieben» von Tankred Dorst die allererste Premiere feiern. Die vier ersten Vorstellungen fanden in wunderschöner Atmosphäre im Theater im Waaghaus in der Winterthurer Altstadt statt, wo wir gastfreundlichst empfangen und beherbergt wurden. Alle Aufführungen waren ausverkauft und wir konnten viel Lob von Publikum und Presse ernten.

 

Freilichttheater

Gleich darauf ging es weiter mit den Proben für die Freilichtinszenierung «Geierwally». Neben Rachel Matter und Antonio da Silva konnte das Stück mit bereits bekannten Gesichtern (Bella Neri, Hardy Hoosman) sowie neuen Kollegen und einer neuen Kollegin (Lorenzo Polin, Bodo Krummwiede, Krishan Krone, Jan van Rennenkampff und Isabelle Weh) optimal besetzt werden. Die Endproben, die Premiere am 25. Mai und die drei weiteren ersten Vorstellungen verlegten wir ein Stockwerk tiefer in die riesige Einfahrt der Halle 181. Ein Freilichtambiente für alle Wetterkapriolen zu simulieren, ist geglückt: das Publikum sass quasi unter freiem Himmel, aber geschützt vor dem Regen. Nach dem gelungenen Start in die Freilichtsaison ging es auf Tournee mit Vorstellungsserien im Wallis, in Embrach, Zürich und Wädenswil.

 

Start in die Spielzeit

Derniere Sommerstück

Wir starten in unsere erste Spielzeit mit einer Derniere. Es freut uns, nach diesem regnerischen Sommer die letzten Vorstellungen der «Geierwally» im wunderschönen Garten der Villa Flora in Wädenswil unter freiem Himmel zu spielen. Geniessen Sie am 2. oder 3. September einen Spätsommerabend mit uns und unserem Freilichttheater.

 

Wiederaufnahmen

Im September haben Sie die Gelegenheit gleich unser ganzes Repertoire zu sehen.

Am 15. September sind wir mit «Fernando Krapp hat mir diesen Brief geschrieben» von Tankred Dorst in der Theaterwerkstatt der Stiftung Märtplatz in Rorbas-Freienstein zu Gast.

 

Gleich am folgenden Abend erklingt der Liederabend «Madame stellt ein Klavier in die Alpen» im Restaurant Lokomotive in Winterthur. Sie haben die Möglichkeit sich zuerst kulinarisch und anschliessend mit Liedern, Chansons und Songs gesungen von Rachel Matter und begleitet von Daniel Fueter am Klavier verwöhnen zu lassen. – Die beiden hatten in der vergangenen Spielzeit mit ihrem Liederabend immer wieder das Publikum verzaubert, in der Villa Sträuli in Winterthur, in Zürich bei der Warburg Bank und im Theater Rigiblick.

 

Ebenfalls noch im September wird unser Evergreen «iAy, Carmela!» wieder zu sehen sein und zwar vom 23. bis 25. auf der Bühne des Theater Ticino in Wädenswil.

Alle drei Stücke bleiben auch weiterhin im Programm.

 

Unsere nächste Premiere

Nach dem spielintensiven Start in die Spielzeit beginnen wir die Proben für unseren neuen Theaterabend mit dem Arbeitstitel «Lebensgefährlich, Komödien in einem Akt» von Eduardo de Filippo. Neben Jordi Vilardaga als Regisseur und unseren festen Mitgliedern Rachel

Matter und Antonio da Silva, wirkt erneut Lorenzo Polin mit, der Hirtenjunge in der «Geierwally». Zu unserer grossen Freude wird zudem der bekannte Bündner Schauspieler Andrea Zogg mit von der Partie sein.

In Kooperation mit dem Theater am Gleis in Winterthur präsentieren wir «Lebensgefährlich» auf dessen Bühne. Die Premiere und ersten Vorstellungen finden vom 12. bis 15. Januar 2012 statt.

 

Gerne bieten wir Ihnen Gelegenheit einer öffentlichen Probe beizuwohnen, um einen Eindruck vom Entstehungsprozess zu erhalten und sich mit uns auszutauschen. Schauen Sie am Freitagabend vom 2. Dezember 2011 bei uns rein. Es würde uns sehr freuen, Sie in unserem momentanen Zuhause, wo wir proben und arbeiten, willkommen zu heissen.

 

Mitgliederversammlung

Anfang März 2012 werden wir unsere Genossenschafterinnen und Genossenschafter zu einer ersten ordentlichen Generalversammlung einladen. Damit werden wir das erste Jahr Theater Ariane offiziell abschliessen.

 

Ausblicke

Projekt Herbst 2012

Bereits stecken wir inmitten erster Vorbereitungen für ein erneut grosses Projekt: «Die drei Leben der Lucie Cabrol», Geschichten vom Lande nach der Erzählung von John Berger. Es soll ab Herbst 2012 aufgeführt werden. Neben Rachel Matter und Antonio da Silva sowie den Schauspielern Bodo Krumwiede und Lorenzo Polin werden noch drei bis vier weitere Mitwirkende auf der Bühne mit dabei sein.

 

Ein neues Zuhause

In unserem Proberaum auf dem Sulzerareal in Winterthur fühlen wir uns wohl. Ambiente und Lage stimmen und es lässt sich gut hier arbeiten. Auch ist es interessant und reizvoll mit unseren Veranstaltungen in verschiedenen Theatern der Stadt Winterthur zu gastieren. Aber es sind eben doch Provisorien. Nach wie vor sind wir auf der Suche nach einem Zuhause, wo wir zusammenkommen, proben, planen, konkretisieren, umsetzen, ein bisschen etwas lagern und auch unsere Freundinnen und Freunde des Theater Ariane empfangen können. In dieser Hinsicht sind wir ebenfalls dran, führen Gespräche und entwerfen Projekte.

 

Um all dies realisieren zu können, um ein Zuhause für das Theater Ariane zu finden und vor allem auch um Theater machen und spielen zu können, sind wir weiterhin auf jeglichen Beistand angewiesen. Ob Beiträge finanzieller oder materieller Art, Veranstalten unserer Theaterstücke, Hinweise oder Kontakte, wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung.

 

Mit herzlichen Grüssen

Ihr Theater Ariane